Albert von Keller
(1844 Gais - 1920 München)
Bildnis der Baronin von Wichmann
In gekonnt flüchtigem, dynamischem Duktus ausgeführtes, ganzfiguriges Bildnis der Baronin von Wichmann in einem langen, cremefarbenen Kleid. Sitzend dargestellt mit hochgestecktem Haar, filigranem Schmuckreif und mondänen Perlohrringen. Albert von Keller fertigte zwei bekannte Bildnisse der Baronin, zum einen als Bruststück sowie ganzfigurig auf einem Sessel sitzend. Laut Hans Rosenhagen mangelte es dem Künstler nicht an Aufträgen - wie Bildnisse des "Fräulein von G." 1907 (Abb. 111), der "Baronin von Wichmann" (Abb. 125, 126), der "Baronin v. Rummel" (Abb. 129) und der "Frau Maud von Jessen" (Abb. 131) bezeugen - und hält fest, dass diese Bildnisse jedem Sehenden "bezeugen [...], daß Keller von seinen Vorzügen nichts verloren, daß er immer noch der einzige Maler in Deutschland ist, der distinguierte Damen in distinguierter Weise zu malen versteht.". Öl/Holzplatte (Gebr. Oberndorfer München II). L. ob. sign.; 33,9 cm x 24,5 cm. Rahmen.
Provenienz: Antiqitäten und Auktionshaus J. Weiner, München, 11.9.1981, Nr. 289.
Lit.: Oskar A. Müller, Albert von Keller 1844-1920 - Das Ambiente des Malers, Thiemig, München 1984, vgl. Nr. 1135, Abb. Tafel 24; Hans Rosenhagen, Albert von Keller, Velhagen & Klasing, Bielefeld und Leipzig, 1912, vgl. S. 100, 138 f., Abb. 125, 126.
Oil on wooden panel. Signed.
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2026-04-25
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