Alfred Ehrhardt. Muscheln und Schnecken. Zwoelf Fotografien. 1938/1981. 30 : 24 cm. Rueckseitig


Alfred Ehrhardt. Muscheln und Schnecken. Zwölf Fotografien. 1938/1981. 30 : 24 cm. Rückseitig signiert. Exemplar 2/25, weitere fünf Belegexemplare. Auswahl aus den Aufnahmen von 1938, abgezogen von den Originalnegativen auf Ilford-Galerie-Fotopapier. Jedes Foto rückseitig von Erhardt signiert sowie betitelt und mit dem datierten Stempel der Galerie Jürgen Wilde, Köln, die die Mappe herausgab. In Passepartouts, diese zusammen mit dem Textblatt in der Originalleinenkassette. Alfred Ehrhardt (19011984) studierte 1928/29 am Bauhaus bei Oskar Schlemmer, Josef Albers und Wassily Kandinsky, mit dem ihn danach eine langjährige Freundschaft verband. 19301933 lehrte er, berufen von Max Sauerlandt, an der Hamburger Landeskunstschule, 1931 folgte eine erste Einzelausstellung mit Gemälden und Zeichnungen im Hamburger Kunstverein. Ehrhardt wurde 1933 wegen »moderner Kunstauffassungen« entlassen und folgte einer Berufung an die dänische Hochschule in Asco. Als er nach Deutschland zurückkehrte, wandte er sich der Fotografie zu. Es entstanden fotografische Studien von Natur- und Landschaftsformen, gefolgt von den Publikationen »Das Watt«, »Kurische Nehrung« und »Island«. Angeregt von Karl Blossfeldts makro- und mikroskopischen Arbeiten erschienen ab 1938 »Melodie des Lebens«, »Kristalle« und »Muscheln und Schnecken« (1941). Tadellos erhalten.44,5 : 33,5 cm (Kassette).Vgl. Roland Jaeger in »Autopsie II«, S. 562


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