Berlinische Gesellschaft fuer Deutsche Sprache: Schriftstueck mit 8 SignaturenBerlinische Gesellschaft


Berlinische Gesellschaft für Deutsche Sprache: Schriftstück mit 8 Signaturen Berlinische Gesellschaft für Deutsche Sprache (gegr. 1815). Ausriss aus einem gedruckten Blatt ihrer Statuten mit den eigh. Signaturen von 8 ihrer "derzeitigen Beamten". 2 S. Mit dem Stempel der Gesellschaft. 15 x 19 cm, ungleichmäßige Ränder. Berlin, 14. Februar ("Hornung") 1816. Eigenhändige Signaturen des gesamten Vorstands der nach dem Ende der fast zehnjährigen Franzosenherrschaft gegründeten Sprachgesellschaft, mit der jeweiligen Funktion der Persönlichkeit in dem Verein: Johann August Zeune, Pädagoge, Geograph und Germanist, Gründer und Leiter der Berliner Blindenanstalt ("Ordner"). - Friedrich Ludwig Jahn, der "Turnvater", Pädagoge, Begründer des Turnens als Volksertüchtigung und nationale Wiedererweckung ("Älterer Pfleger"). - Ludwig Graßhoff , Direktor der Taubstummenanstalt in Berlin ("Jüngerer Pfleger"). - Theodor Heinsius , Pädagoge, Grammatiker und Lexikograph, Rektor des Gymnasiums zum Grauen Kloster ("Schreiber"). - Friedrich August Pischon, Historiker, Theologe und Publizist ("Schriftwart"). - Wilhelm Müller , Dichter und Pädagoge, der sog. "Griechen-Müller" ("Älterer Schaffner", obwohl er gerade einmal 22 Jahre alt war). - Franz Marggraff , mit Jahn befreundeter Leiter einer Privatschule in Berlin ("Jüngerer Schaffner"). - Christian Hinrich Wolke, bedeutender Pädagoge, Kais. Russischer Hofrat und Professor ("Ältester"). - Etwas braunfleckig. - Seltenes Dokument der Gründung einer neuen deutschen Sprachgesellschaft in Berlin, vertreten durch einige der besten Pädagogen ihrer Zeit.


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